Lehrkräfte T–Z

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Staatlich geprüfte Musiklehrerin, Musikstudium in Münster/ Westfalen, Examen 1984; Hauptfach: Blockflöte


Anne Tresselt

Anne Tresselt, geboren in Lübeck, studierte an den Musikhochschulen Mannheim/Heidelberg und Frankfurt Klavier.

Neben ihrer Arbeit als Klavierlehrerin und Konzertpianistin koordiniert und organisiert sie den Veranstaltungsbereich der Musischen Akademie.


Matthias Visarius

Matthias Visarius, geboren und aufgewachsen in Westfalen, studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford und schloss seine Studien dort mit dem A-Examen ab.

Von 2001 bis 2018 war er Kirchenmusiker in Zörbig bei Halle/Saale. Seit 2009 unterrichtet er an der Musischen Akademie Emden, seit 2018 ist er freiberuflich Chorleiter des Männergesangvereins "Windsbraut" Petkum. Außerdem ist er als Schlagzeuger, Konzertorganist und -cembalist sowie ständiger Duopartner von Prof. Dorothea Ohly-Visarius tätig. Zudem ist er Juror bei "Jugend musiziert".

Er war Posaunist in der Jazz-Band "JoRana" und Schlagzeuger im Salonorchester "Concerto Cappuccino".

Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles führten ihn nach Israel, Frankreich, Estland, Island, Dänemark, Schweden und Italien.

Er wirkte bei mehreren CD-Produktionen mit.


Robert Willms

1973/74 Musikstudium an der Hochschule für Musik in Münster/ Westfalen, 1974/78 an der Hochschule für Künste in Bremen, bei Prof. Bernard Hebb. 1978 Abschlussexamen als staatlich geprüfter Musiklehrer Hauptfach Konzertgitarre.

Fächerkombination:

Konzertgitarre, E-Gitarre, Musikalische Früherziehung/Musikalische Grundausbildung, Blockflöte

Fortbildungen:

Jazzgitarre, Jazzensembles, Stimmbildung und Chorleitung, Musikalische Früherziehung

Zurzeit erteilte Fächer an der Musikschule Emden:

Konzertgitarre, E-Gitarre, E-Bass, Musikalische Früherziehung, Musikalische Grundausbildung, Bandbetreuung, Zupforchester

Zur Person:

Geb. 28. Oktober 1952 in Duisburg-Walsum (Kohlenpott; erste sprachliche Erfahrung: "Eh, hömma!"). Vaters einziges Erbe, eine Schlaggitarre (Framus "Black Rose") hing ungenutzt an der Wand, so konnte es nicht weitergehen ... Autodidaktische Erfahrungen erstrecken sich vom 6. Lebensjahr an bis in die Realschul- und Gymnasialzeit (es gab immer jemand, bei dem man etwas "abkupfern" konnte, das erklärt das heutige Stilgemisch). 1962 kamen die Beatles, Shadows, später in den 70-ern die Folkszene, dann Deep Purple, Jimi Hendrix und Eric Clapton. Die Schlaggitarre bekam einen selbstgebauten Pick-up (Brumm, Pieps ...), Opas Röhrenradio war der Vorläufer des Marshal-Verstärkers, und die Zeit der Bandgründungen begann. Barmherzigerweise gibt es nicht von allen Bandprojekten Ton- und Bilddokumente. Aber mit diesem Wahnsinnsequipment, unterstützt von Drummern, die auf Waschmittelkartons "losrockten", waren wir die Helden! Dummerweise waren nach jedem Konzert die hübschen Mädels nicht mit uns Musikern, sondern mit den großen, starken, sportlichen, gut tanzenden Mitschülern schon auf dem nächtlichen Heimweg, während wir noch die Instrumente abbauten. Aus Rache tranken wir so viel Freibier wie möglich!

Mit 15 entdeckte ich die kirchliche Gemeinschaft, da wurde immer Musik gemacht, ich wurde in den "Kirchengemeinden-Einheits-Begleitanschlag" (dam-da-dam-da-dam) eingeweiht. Mein musikalisches Ich schrie nach "mehr". Ich entdeckte die Konzertgitarre. Konzerte und Schallplatten von Andres Segovia, Julian Bream, aber auch von Joe Pass, David Qualey und Paco de Lucia zeigten mir, dass es noch viel zu entdecken gab! Verschiedene Anschlagsarten, die Folk- und Bluespickings, Jazzakkorde, Flamencotechniken bereicherten mich und führten zum Wunsch nach einer fundierten Ausbildung unter dem Motto: "Wenn Du Dich schon mit einer brotlosen Kunst beschäftigst, dann studiere wenigstens und mache das Examen ... Amen." Als zugegeben erfahrener, aber theorie- und notenschwacher Autodidakt musste ich ein halbes Jahr knüppeln und lernen und üben, um die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik in Münster zu bestehen.

Heute, nun mehr 26 Jahre nach dem Examen, als praktizierender Musiklehrer kann ich nur jedem raten, sich frühzeitig an einer Musikschule ausbilden zu lassen, das spart Zeit und Umwege! Die Unterrichtstätigkeit, die Konzerte und Projekte, die ich in und um die Musikschule durchführe (kombiniert mit dem recht lebendigen Dasein inmitten meiner Großfamilie: 4 Kinder, dazu noch zwei Kinder aus erster Ehe) sorgen dafür, dass es das Wort "Langeweile" nicht gibt!!

Eine wichtige Erkenntnis meines bisherigen Musikerlebens versuche ich an meine Schüler weiter zu geben: Nicht der Unterschied zwischen U-Musik und E-Musik ist ausschlaggebend; es kommt auf die handwerkliche Qualität an, das gilt meiner Meinung nach für alle Stilbereiche! Im Klartext: Ohne ÜBEN (!) läuft nix!

Einige musikalische Stationen:

  • 1962 erste Instrumentalband, weil keiner singen wollte: Shadows und Spotnicks gecovert (Apache, The last date)
  • 1966 Coverband, Entdeckung des Gesangs: Beatles, Beach Boys, Kinks
  • 1968 Teilnahme am Band-Wettbewerb im Kaufhaus "Hertie"; keiner wollte unsere Eigenkompositionen würdigen, also letzter Platz!
  • 1970 Count-Basie-Projekt (Klavier, Jazz-Gitarre, Kontrabass, Drums) lovely memories ... weltberühmt auf Schulfesten, Abschlussbällen!

Seitdem diverse Bands in fast allen Stilrichtungen: von "Just Music Inside" (Duo mit Frauke Richter) oder "Dwarslopers" (mit Christine Schmidt: plattdeutsche Lieder, Folk etc.) über "Mucke machen" (Tanz- und Unterhaltungsmusik) bis hin zu Solo- und Ensembleprojekten verschiedener Stilrichtungen


Lin Zhang wurde in China geboren. Sie absolvierte von 1995 bis 1999 eine Gesangsausbildung am Jilin College of Arts in Changchun. Anfang 2002 kam sie nach Deutschland und schloss ihr Aufbaustudium an der Musikakademie in Kassel bei Frau Ruth Altrock ab. 2008 erhielt sie ein Stipendium für den Besuch der Bayreuther Festspiele.

Von 2007 bis 2014 studierte sie Gesangspädagogik und Elementare Musikpädagogik bei Frau Ruth Altrock, Ulrike Meyerholz und Verena Dotzler an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (Abteilung Kassel).

Von 2010 bis 2016 arbeitet sie als Elementare Musikpädagogin an der Musikschule Schwalm-Eder Nord e.V. in Melsungen. Sie hat große Freude daran, mit Kindern in den unterschiedlichen Entwicklungsphasen musikalisch zu arbeiten. An ihrer Arbeit gefällt ihr besonders das Sammeln von kreativen Ideen, mit denen sie neue Unterrichtsstunden gestaltet, um Kinder musikalisch zu begeistern. Sie ist seit 2013 Mitglied der Orff-Schulwerk-Gesellschaft Deutschland e.V.

Seit August 2016 arbeitet Lin Zhang an der Musischen Akademie Emden mit Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren in den Kinderkrippen Constantia und Middenmang und den Kindergärten Käferhuus, Constantia, Barenburg und Paulus.