Holzblasinstrumente

Blockflöte

Die Blockflöte, auch flauto dolce oder wegen der Form ihres Kopfstückes Schnabelflöte genannt, ist bereits auf Bildern des 11. Jahrhunderts verewigt. In der Familie der Blockflöten werden Sopranino, Sopran, Alt, Tenor, Bass und Großbass am häufigsten gespielt.

Vor allem die Sopranblockflöte gilt wegen ihrer kindgemäßen Größe als ideales Anfangsinstrument in der Musikerziehung.

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Fagott

Das Fagott ist ein Holzblasinstrument in der Tenor- und Basslage mit Doppelrohrblatt, dessen Name (ital. fagotto = „Bündel“) sich aus seiner mehrteiligen Bauart ableitet. Einige Komponisten wie Wagner oder Strauss schrieben in ihren Partituren noch „erster oder zweiter Fagott“, in jüngerer Zeit hat sich jedoch der sächliche Artikel durchgesetzt.

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Klarinette

Ob im Jazz oder in der Klassik, überall ist die Klarinette in ihren zahlreichen Variationen anzutreffen, von der kleinen Es-Klarinette mit ihrem hohen, durchdringenden Klang über die meist verwendete B- und A-Klarinette in ihren unterschiedlichen Klangfarben bis hin zur tiefen Bassklarinette.

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Oboe

Die Oboe gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Der Ton wird durch zwei gegeneinander schwingende (Schilf-) Rohrblätter erzeugt. Die Oboe gehört also zu den Doppelrohrblattinstrumenten. 

Einsatzmöglichkeiten

Originale Literatur für die Oboe findet sich in jeder musikalischen Epoche vom Barock bis zur Moderne. Dabei spielt die Oboe als Solo-Instrument hauptsächlich im Barock und in der Klassik eine große Rolle. In der Romantik wurde die Oboe zu einem bedeutenden Orchesterinstrument. In der klassischen Musik wird die Oboe im Orchester, als Solo-Instrument und in der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen mit unterschiedlichen Instrumenten verwendet. Auch in der Volks- und Popularmusik, selbst im Jazz findet die Oboe vielseitige Verwendung.  

Unterricht

Das Oboenspiel kann ab ca. 8 Jahren erlernt werden. Für Kinder, die in diesem Alter mit dem Oboespiel beginnen wollen, aber zu klein sind, um eine „normale“ Oboe zu greifen, gibt es kleinere Oboen, die extra für diesen Zweck entwickelt worden sind. 

Anschaffung einer Oboe

Neue Oboen sind, abhängig von der Qualität, ab ca. 2.000 € erhältlich. Außerdem muss für ca. 100 € Rohrbauwerkzeug angeschafft werden. Unsere Fachlehrer stehen Ihnen gern für Fragen rund um die Anschaffung eines Instrumentes zur Verfügung.

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Querflöte

Angefangen hat alles damit, dass ein Steinzeitmensch auf die Idee kam, einen Knochen auszuhöhlen, mit Löchern zu versehen und hineinzublasen. Später, zur Zeit Friedrichs des Großen, spielte man auf Querflöten aus Holz. Heute baut man Querflöten aus Metall (Neusilber, Silber oder auch Gold). Im Gegensatz zu den anderen Blasinstrumenten wird die Querflöte nicht gerade vor dem Körper, sondern quer gehalten, da sich das Anblasloch seitlich im Kopfstück befindet.

Der Klang der Querflöte ist vielseitig, je nachdem welche Musik man darauf spielen möchte: weich, sanft, geheimnisvoll, rund, kernig, strahlend... Die Musik für Querflöte reicht von der sogenannten Klassik (Barock, Klassik, Romantik, Moderne) bis zu Folklore, Popmusik und Jazz. Die Flöte ist solistisch, in der Kammermusik und im Orchester ebenso einsetzbar wie in der Band oder Jazz-Combo.

 

Pflegeanleitung Querflöte

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Saxophon

Das Saxophon ist ein Musikinstrument aus der Gruppe der Einfach­rohrblatt­instrumente. Der Ton entsteht beim Saxophon durch ein einzelnes schwingendes Rohrblatt (wie z. B. auch bei der Klarinette). Deswegen zählt das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten und nicht, wie sich aufgrund des Korpusmaterials vermuten ließe, zu den Blechblasinstrumenten. Das Klappensystem entspricht dem der Oboe. Grifftechnisch ist das Instrument weitgehend mit der B-Klarinette und teilweise auch mit der modernen Querflöte verwandt.

Das Instrument wurde als "Saxophon" von dem Belgier Adolphe Sax (eigentlich Antoine Joseph Sax) im Jahr 1840 erfunden und am 21. März 1846 unter der Nummer 3226 in Frankreich patentiert. Im Patentantrag begründet Sax seine Erfindung mit dem Fehlen gut klingender Holzblas­instrumente der tiefen Lage und wollte mit der Erfindung des Saxophons ein Holzblasinstrument kreieren, das klanglich zwischen dem "wärmend-biegsamen" Klang der Klarinette und dem eher durchdringenden, näselnden Sound der Oboe liegt.

Beim Spielen wird das Instrument meist an einem Tragriemen befestigt, den sich der Spieler um den Hals hängt. Für größere Instrumente (ab Baritonsaxophon und größer) sowie für kleinere Saxophonisten gibt es auch Rücken- oder Schultergurte. Diese setzen sich wegen des höheren Tragekomforts in jüngerer Zeit auch vermehrt bei Tenorsaxophonisten durch, schränken aber deren Beweglichkeit und Spieldynamik stark ein. Sopransaxophon und Sopraninosaxophon spielt man oft ohne Trageriemen. Basssaxophone und größere werden meistens im Ständer und sitzend gespielt, da sie für einen bloßen Gurt zu schwer sind.

Am häufigsten in Gebrauch sind Altsaxophon und Tenorsaxophon, gefolgt vom Sopransaxophon und Baritonsaxophon und anschließend dem Basssaxophon, während die Varianten in den extremen Lagen seltener - solistisch oder zur Bereicherung der Klangfarben in größeren Ensembles - eingesetzt werden. Das Altsaxophon ist nicht zuletzt deshalb am beliebtesten, weil es von Größe, Preis und Gewicht her auch als Anfängerinstrument für Kinder und Jugendliche geeignet ist. Hinzu kommt, dass die hohen Töne keinen allzu starken Ansatz und die tiefen nicht zu viel Luft erfordern.

Entgegen der landläufigen Meinung ist das Saxophon dennoch bei weitem kein Instrument, das nur im Jazz zu Gebrauch kommt. Tatsächlich werden Saxophone seit dem 20. Jahrhundert in unzähligen Musikgenres verwendet, einschließlich Pop, Rock 'n' Roll, elektronischer Musik, aber auch in serieller Musik sowie zahlreichen weiteren Genres. Auch bei Konzert- und Tanzmusik ist es eines der beliebtesten Soloinstrumente, und viele bekannte Saxophon-Solisten haben ihre eigenen Bands oder Combos gegründet. Selbst in der Klassik wird es eingesetzt (Bizets L' Arlesienne, Richard Strauss' Sinfonia domestica oder Alexander Konstantinowitsch Glasunows Altsaxophonkonzert in Es-Dur opus 109).

Quelle (Text & Bild; Text gekürzt & bearbeitet): Wikipedia

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