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Das Horn

Das Waldhorn, englisch auch "french horn" genannt, gehört zur Familie der Blechblasinstrumente.

Das aus Messing oder Goldmessing gebaute Instrument besitzt eine etwa 3,20m lange kreisförmig gewundene konische Mensur, die im breiten Schallstück endet. Das Mundstück des Waldhorns ist trichterförmig; sein Klang ist weich, warm und obertonreich.

Im Mittelalter fand das mehrfach gewundene Naturhorn Verwendung als Jagdhorn. Die damals üblichen Signale gelten teils heute noch. 1700 bürgerte sich das Waldhorn im Sinfonieorchester ein.
Neben den Naturtönen konnte man mit Hilfe der Stopftechnik (rechte Hand in die Stürze drücken) zusätzlich Töne erzeugen. Die Komponisten nutzten diese neue Möglichkeit zwar, doch erst die Erfindung der Ventile um 1800 ermöglichte ein ausgeglichenes chromatisches Spiel auf dem Horn.

Zahlreiche Komponisten schrieben Konzerte und Kammermusik für Horn, wie zum Beispiel J. Haydn, W. A. Mozart, Beethoven, Brahms und Richard Strauß, um nur einige zu nennen.
Das Horn wird im Violin- und Bassschlüssel notiert und hat einen Tonumfang von ca. 4 Oktaven.

Unsere Lehrkräfte

Joël Smits

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